Wein Mit Sprite Oder Cola?

W e i n M i t S p r i t e O d e r C o l a ?

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Was hat es mit dem interessant klingenden Drink aus Wein und Cola auf sich? Wie nennt man eigentlich Weißwein mit Sprite? Was gibt es für Arten Wein zu trinken? Es ranken sich viele kuriose Namen um die wildesten Kombinationen aus Wein mit Zitronenlimonade oder Cola.

Wein + Soda / Sprite = Weinschorle

Die klassische Weinschorle wird zu gleichen Teilen mit Soda und Wein zubereitet. Wer es etwas süßer mag, kann das Soda durch Sprite oder 7Up für einen prickelnden und süßen Geschmack ersetzen. Weißwein mit Zitronenlimonade wird auch Weinschorle genannt.

Als Weinschorle zählen mittlerweile diverse Mixgetränke aus Wein mit alkoholfreien Getränken, wie Cola, Limonade oder Fruchtsaft.

Welcher Wein eignet sich als Spritzer? Ideal sind aromatische, recht junge und hochwertige Weißweine, die durch ihre Frische überzeugen. Dazu gehören:

  • Chardonnay
  • Weißer Burgunder
  • Sauvignon Blanc
  • Muskateller

Auch Rosé oder Rotweine können mit Zitronenlimonade getrunken werden. Durch die Kombination aus Limonade und Wein gewinnt der Genuss von Wein als erfrischendes Mittagsgetränk an Bedeutung. Vor allem an besonders warmen Tagen eignet sich der alkoholarme Drink zu einem knackigen Salat oder einem leichten Pasta-Gericht.

Rotwein + Zitronenlimonade = Tinto de Verano

Kann man Rotwein als Schorle trinken? Ja! Ein beliebtes Beispiel ist das durstlöschende Getränk aus Rotwein und Zitronenlimonade. Tinto de Verano wird als Sommerwein gerne zu verschiedenen Mahlzeiten und Gerichten, besonders in Spanien serviert. Die Rotwein-Schorle wird ist erfrischend und besser verträglich als purer Rotwein. Tinto de Verano ähnelt der Sangria, welche häufig jedoch übermäßig gesüßt wird.

Wie wird Tinto de Verano gemacht?

Eiswürfel

5 Scheiben Bio-Zitrone

0,5 l halbtrockener Rotwein

0,5 l Zitronenlimonade

Zunächst wird die Zitrone heiß gewaschen und in Scheiben geschnitten. Die Gläser werden mit einigen Eiswürfeln gefüllt. Nachdem die Zitronenscheiben in die Gläser gegeben wurden, werden die Gläser mit Rotwein und Limonade befüllt.

Rotwein & Cola = Calimocho

Die Zutaten für dieses Mischgetränk sind sehr einfach. Calimocho ist eine 50:50-Mischung aus Rotwein und Cola. Calimocho wird idealerweise leicht über Eis getrunken. Das Ergebnis dieses Mischungsverhältnisses ist ein viel geringerer Alkoholgehalt als bei reinem Rotwein. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Kohlensäure in Cola lässt das Getränk aufsteigen und wirkt daher schneller als reiner Rotwein. Calimocho wird kühl getrunken. Im Sommer erfolgt oftmals eine Kühlung mit Eiswürfeln. Das Getränk enthält durch die Cola Koffein, sodass es aktivierend wirken kann.

Wie wird Calimocho gemacht?

0,5 l trockener Rotwein

0,5 l Cola

einige Eiswürfel

5 Scheiben Bio-Orange

Zunächst wird die Orange heiß gewaschen und in Scheiben geschnitten. Die Cola wird mit dem Wein in einem separaten Krug miteinander vermengt. Anschließend werden die Gläser mit Eiswürfeln befüllt. Nachdem die Orangenscheiben in die Gläser gegeben wurden, wird das Gemisch aus Wein und Cola in den Gläsern verteilt.

Rotwein & Fanta = miš maš 

Als beliebtes Sommergetränk in Kroatien gilt als sommerliches Erfrischungsgetränk für die Urlaubssaison.

Wie wird miš maš gemacht?

Eiswürfel

0,5 l Rotwein

0,5 l Fanta

Als Erstes werden einige Eiswürfel in das Glas gegeben. Anschließend wird das Glas mit Fanta etwa bis zur Hälfte befüllt. Danach wird mit einem Löffel der Rotwein behutsam auf die Oberfläche der Fanta gegossen.

Wasser zu Wein – was gilt es zu beachten?

Zu jedem Glas Wein sollten ein Glas Wasser getrunken werden. Dies ist nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für den guten Geschmack wichtig. Doch Wasser ist nicht gleich Wasser. Wenn das Wasser nicht zum Wein passt, kann er den sensorischen Eindruck des Weins negativ beeinflussen. Mineralien wie Kalzium, Magnesium. Eisen und Kalium beeinflussen den Geschmack des Wassers. Je höher der jeweilige Anteil, desto stärker ist der Geschmack des Wassers.

Unterschiedliche Kohlensäuregehalte wirken sich auch auf die Wahrnehmung des Wassers aus:

  • Stilles Wasser schmeckt weich und geschmeidig, weil es einen geringen Mineralgehalt hat und keine zusätzliche Kohlensäure enthält. Diese Art von Wasser mildert den Säuregehalt des Weins. Ein Riesling und stilles Wasser passen nicht gut zusammen, denn beides zusammen lässt den Wein flach schmecken. Besser wären vollmundige, tanninhaltige Rotweine, diese entfalten ihre Aromen am besten mit stillem Wasser.
  • Ein frischer Weißwein wird am besten mit Mineralwasser serviert, das mäßig kohlensäurehaltig ist und einen ausgewogenen Mineralgehalt aufweist. Ein Riesling eignet sich hier beispielsweise hervorragend.
  • Mineralwasser mit einem hohen Kohlensäuregehalt verstärkt meist die Säure des Weins. Es eignet sich daher in der Regel nicht für Weißweine, deren feine Säurestruktur geschätzt wird. Für tanninhaltige Rotweine wird die Säure zu stark den Geschmack dominieren.
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